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News | Presse

Presseartikel des Schaumburger Wochenblatts, 25.01.2017


Viele interessierte Nachfragen zu der geplanten Suche nach Flözsgas

Rund 100 Besucher bei Informationsveranstaltung der LauenhagenGas GmbH, Bohrbeginn im 2. Quartal

LauenhagenGas – Geschäftsführer Stefan Decker unterrichtete seine Zuhörer im Kultur- und Sportzentrum zunächst über das Vorhaben. Nach Aussage Deckers handelt es sich bei dem Schachtgelände um einen "idealen Standort". Während des Kohleabbaus sind hier nach seinen Angaben bereits fünf Millionen Kubikmeter Gas gefördert und damit ein Kraftwerk betrieben worden. Sein Unternehmen wird im 2. Quartal dieses Jahres mit den Bohrungen beginnen. Decker wies darauf hin, dass Fracking nicht eingesetzt wird. Zusammen mit Fachkräften der Firma PVG, dem Hauptgesellschafter von LauenhagenGas, und der Bohrfirma "Angers und Söhne" beantwortete er die sehr zahlreichen, durchweg kritischen Fragen und Beiträge des Publikums. Diese bezogen sich unter anderem auf die Bereiche Umweltschutz, Lärmbelästigung, Genehmigungsverfahren, Beseitigung des Abfalls und "Wer haftet bei Schäden". Auch Jens von Eichen, Referatsleiter beim Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG), der Genehmigungsbehörde, sowie Bernd W. Hugo, Leiter der Unteren Wasserbehörde des Landkreises, standen Rede und Antwort. Folgende Antworten wurden gegeben: Bei den Vorbereitungen und der Antragstellung auf Genehmigung des Vorhabens ist mit Vertretern der Kommunalpolitik, des Landkreises, der Genehmigungsbehörde sowie Bürgermeistern und Bürgern der betroffenen Kommunen gesprochen worden. Bei der Genehmigung handelt es sich nicht um ein öffentliches Verfahren, deshalb erfolgt keine Beteiligung der Träger öffentlicher Belange. Die zuständige Abteilung des Landkreises hat, da es sich um ein bergrechtliches Verfahren handelt, lediglich eine Stellungnahme zum Wasserrecht abgegeben. Noch läuft das Verfahren. Die Lärmbelastung wird im Bereich von 45 bis 65 Dezibel liegen, die Lärmschutzrichtlinien werden eingehalten. Der Firma ist nicht aufgetragen worden, für zusätzliche Schallschutzmaßnahmen beim Einsatz des Bohrers zu sorgen. Zu einer Erschütterung des Untergrundes wird es nicht kommen. Es wird nicht in den Bergbau gebohrt, nicht in die Strecke. Bei dem Vorhaben wird nach natürlichen Räumen gesucht, in denen nach Vorstellungen der Geologen Gas zu finden ist. Das für die Bohrspülung benötigte Wasser wird mit Tankwagen heranbracht und anschließend auf gleichem Wege unter Beachtung der Richtlinien fachgerecht entsorgt. Alle bei der Spülung verwendeten Zusätze sind nicht bzw. leicht wassergefährdend (Wassergefährdungsklasse 1) und werden auch bei Brunnenbohrungen verwendet. Die Bohrspülung funktioniert wie ein Kreislauf. Das dafür benötigte Gestänge ist abgedichtet. Rund 200 Kubikmeter Wasser werden für die Spülung benötigt; etwa 30 Kubikmeter Gestein werden herausgebohrt. Am Bohrplatz verbleiben keine Abfälle, denn diese müssen ebenfalls fachgerecht entsorgt werden. In der angepeilten Bohrtiefe findet sich hauptsächlich stark salzhaltiges, möglicherweise auch schwermetallhaltiges Wasser, dass, sollte es an die Oberfläche kommen, analysiert und gemäß den Richtlinien fachgerecht entsorgt werden muss. Es wird nicht zu einer Förderung von Gas mit großen Mengen Wassers kommen, da dies für das Unternehmen nicht wirtschaftlich ist. Weitere Bohrungen im Bereich des durch die Behörde genehmigten Areals in Schaumburg sind gegenwärtig durch die Firma nicht geplant. Sollte das Projekt Erfolg haben, dann strömt das Gas von selbst. Nimmt man an, dass etwa 1.000 Kubikmeter Gas pro Stunde bei einem Druck von drei bis fünf Bar fließen, dann erstreckt sich der Förderzeitraum über 20 bis 30 Jahre und es wird dafür ein Gebäude von der Größe eines Seecontainers errichtet. Sollte das Ergebnis der Bohrung nicht den gewünschten Erfolg bringen, findet keine Gasproduktion statt. Bei auftretenden Schäden haftet der Verursacher, die Firma. Die Beweislast liegt beim ausführenden Unternehmen. Für eventuell auftretende Probleme gibt es eine Schiedsstelle. LBEG als Genehmigungsbehörde hat vorher geprüft, ob das Unternehmen technisch und wirtschaftlich in der Lage ist, das Vorhaben durchzuführen. Obendrein wird eine Sicherheitsleistung verlangt. Diese sogenannte Patronatserklärung wird dem NABU Lindhorst zur Verfügung gestellt. Kritisch wurde aus dem Publikum angemerkt, bei Kohlenflözgasen handele es sich nicht um eine konventionelle Gas – Lagerstätte, auch was die Menge des geförderten Gases angehe. Um von Flözgas etwas zu haben, müsse an sehr vielen Stellen in Schaumburg gebohrt werden. Dafür müsse ein Raumordnungsverfahren eingeleitet werden. Decker hielt dem entgegen, dass es in dem genehmigten Bereich nicht sehr viele Möglichkeiten gebe. Sollte das Vorhaben erfolgreich abgeschlossen werden, soll der Firmensitz nach Lindhorst verlagert werden. Die Aussage Deckers, dann flössen auch Steuern an die Kommune, stieß bei einer Zuhörerin auf starke Zweifel. Decker entgegnete, dass bei getätigten Investitionen die Kosten steuerlich geltend gemacht werden können. Foto: bt

Fragen und Antworten zur Bohrung, Presseartikel der Schaumburger Nachrichten, 19.01.2017


Fragen und Antworten zur Bohrung

Das Interesse an der geplanten Aufsuchungsbohrung in der  alten Schachtanlage Lüdersfeld ist groß. Mehr als hundert Bürger sind  zur Infoveranstaltung nach Lüdersfeld gekommen.

Lüdersfeld. Eingeladen hatte die Projektgesellschaft Lauenhagen Gas aus Gelsenkirchen. Vertreten war auch das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG), der Landkreis sowie die PVG GmbH als Muttergesellschaft von Lauenhagen Gas und die ausführende Bohrfirma „Anger’s und Söhne“.

Nach einem kurzen Vortrag über das Bohrvorhaben, gab es Raum für Fragen und Gespräche mit den Experten. Auch viel Kritik und Sorgen musste sich Stefan Decker, Geschäftsführer von Lauenhagen Gas, anhören.

Wie berichtet hat das Unternehmen den Antrag gestellt, auf der ehemaligen Schachtanlage in Lüdersfeld eine Probebohrung vorzunehmen. Das soll in der zweiten Hälfte des Jahres erfolgen. Das Genehmigungsverfahren ist noch nicht ganz abgeschlossen. Für weitere Bohrungen müssten erneut Anträge gestellt werden. Die Firma hat schon die sogenannte Aufsuchungserlaubnis erhalten, eine Fläche von knapp 20 Quadratkilometern geologisch und geophysikalisch zu untersuchen.

Die Fläche zieht sich von Stadthagen bis Pollhagen, Nienbrügge und Lüdersfeld. Den Namen Lauenhagen Gas habe sich die Firma ausgesucht, weil Lauenhagen in der Mitte des Gebietes liegt, so Decker. Die Bezeichnung „Lüdersfeld2“ für die Bohrung wurde gewählt, weil es im Ort schon einmal eine Bohrung gegeben habe. Anwohner sowie Vertreter der Umweltgruppe Wiedensahl und weitere Interessierte äußerten Bedenken in Sachen Umweltschutz, Abfallbeseitigung, Gesundheit und Lärmbelästigung. Außerdem bewegte sie die Frage:

Wieviele Bohrungen sind überhaupt geplant?

In der Versammlung gab Decker keine klare Antwort, weil man erst die Probebohrung abwarten müsse. Vielleicht finde man gar kein Gas. Andernfalls müssten aufwendige Untersuchungen der Gegebenheiten von Boden und Infrastruktur folgen, um mögliche Bohrplätze zu finden. Das könnte zwei bis drei Jahre dauern. Auf Nachfrage der SN wagte Decker dann doch die vage Annahme von möglichen zwei oder drei Bohrlöchern im Gebiet.

Wie lange könnte gefördert werden?

Bei einem positiven Ergebnis könne über einen Zeitraum von 20 bis 30 Jahren gefördert werden. Manchmal sei das Gasvorkommen aber auch nach fünf Jahren erschöpft.

Wie läuft die Probebohrung ab?

Über einen Zeitraum von sechs bis acht Wochen wird auf dem alten Schachtgelände ein 34 Meter hoher Turm aufgestellt. Gebohrt wird gut 500 Meter tief. Die Stahlrohre, durch die das Gas gefördert werden soll, seien durch mehrfache Betonierung abgedichtet. Decker betonte: „Wir bohren nicht in die Bergschächte, sondern direkt daneben.“ Um das Gas zu erhalten, wird eine Bohrspülung mit Wasser und Zusätzen wie Salze durchgeführt. Diese Zusätze seien „nicht bis leicht gefährliche Stoffe“ der Kategorie 1, das sei vergleichbar mit Ökowaschmittel.

Was ist, wenn Schwermetalle in das Wasser geraten? Wo werde das Lagerwasser entsorgt?

Es würden alle Abfälle analysiert und fachgerecht von entsprechenden Firmen entsorgt, betonte Matthias Pötzel von PVG. Die Sorge, dass giftige Stoffe auf die Felder geschüttet würden, sei unbegründet.

Und was haben die Bürger und Anwohner davon?

„Steuereinnahmen“, antwortete Decker. Und einen heimischen Rohstoff, statt Gas aus Russland zu importieren. Doch die Bürgerin erwiderte: „Ich glaube nicht an Steuern.“ Der Geschäftsführer gab an, bei einem positiven Fund, die Hauptgeschäftsstelle nach Lüdersfeld verlegen zu wollen. Im SN-Gespräch ging er auch auf die Sorge der Bürgerin ein. Ein Unternehmen, dass in einen neuen Standort investiere, könne diese Kosten in den ersten Jahren nun einmal absetzen – so sei das deutsche Steuerrecht. Zugleich betonte er, dass die Gesellschaft bei Erfolg längerfristig am Standort bleiben würde.

Warum Lüdersfeld?

Die Chancen, Gas zu finden seien dort gut. Durch den Bergbau, der dort bis in die Sechziger betrieben wurde, habe man viele Daten über die Beschaffenheit des Bodens. Früher wurden dort bereits fünf Millionen Kubikmeter Gas gefördert.

Wie ist der Stand des Verfahrens?

Der Genehmigungsprozess für die Probebohrung läuft noch. Es handelt sich um ein rein bergrechtliches Verfahren, nicht um ein öffentliches. Man nenne dies Betriebsplanverfahren, sagte Jens von der Eichen vom LBEG. Der Landkreis und die direkt betroffene Gemeinde Lüdersfeld könnten lediglich eine Stellung dazu abgeben.

Wer haftet für Schäden? Und bei einer Insolvenz?

Das ausführende Unternehmen. Für diesen Fall habe die Firma zur Sicherheit eine Patronatserklärung abgegeben, damit der Schaden auf jeden Fall beglichen werden würde.

Warum wurden nicht alle Kommunen informiert?

Die Ortsvorsteherin von Probsthagen, Ursula Schweer, warf der Firma vor, nicht informiert worden zu sein. Decker erklärt, dass alle Bürgermeister des Gebietes zu einem Treffen beim Landkreis eingeladen worden seien. Auf SN-Frage konkretisiert er, dass außer Landrat Jörg Farr auch Oliver Theiß (Stadthagen), Marc Busse (Samtgemeinde Niedernwöhren) sowie Dieter Kappmeier (Ex-Bürgermeister Lauenhagen) und Wilfried Schröder (Lüdersfeld) da gewesen seien. Zudem habe es Gespräche mit Anwohnern und Politikern in Lüdersfeld und der Samtgemeinde Lindhorst gegeben.  kil

 

Fracking

Was ist der Unterschied zu Fracking?

Die Firma Lauenhagen Gas hat sich wiederholt von Fracking distanziert. Doch was ist eigentlich der Unterschied? Beim Fracking wird meist tiefer – mehr als 3000 Meter – gebohrt, um an Gas heranzukommen. Aufgrund des festen Gesteins strömt das Gas nicht von allein nach oben, es muss mit hohem Druck herausgepumpt werden. Dabei wird eine Flüssigkeit hineingepumpt, die das Gestein versprengt. Durch die dünnen Risse, die dadurch entstehen, strömt das Gas heraus. Dieser Vorgang muss mehrfach wiederholt werden.
Lauenhagen Gas hingegen, erklärt Geschäftsführer Stefan Decker, bohrt nur rund 500 Meter tief und sucht nach bereits vorhandenen Ritzen, die durch Erdversetzung oder über Millionen von Jahren im Gestein entstanden sind. Durch diese Ritzen werde das Gas rausgesaugt – ohne dabei es etwas zu sprengen.

 

Einladung zu einer Bürgerinformationsveranstaltung am 18.01.2017


Die LauenhagenGas GmbH lädt herzlich zu einer Informationsveranstaltung über das Bohrprojekt „Lüdersfeld 2“ am 18.01.2017 im Sport- und Kulturzentrum in Niedernhagen 10, 31702 Lüdersfeld um 19 Uhr ein. Nach einer Projektpräsentation stehen die Mitarbeiter der LauenhagenGas GmbH sowie des geologischen Büros PVG GmbH für weitere Fragen zur Verfügung.

Vertreter des Landkreises werden ebenfalls an der Veranstaltung teilnehmen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Decker: Wollen erklären, was Sache ist, Artikel vom 26.12.2016


Die geplante Erdgasförderung im Landkreis Schaumburg sorgt weiter für reichlich Gesprächsstoff. Die Firma Lauenhagen
Gas aus Gelsenkirchen plant, in den ehemaligen Schachtanlagen Lüdersfeld und Beckedorf Erdgas aus Spalten, Ritzen und anderen Zwischenräumen zu fördern.

LINDHORST/ NIEDERNWÖHREN. Gegen die Pläne gibt es heftigen Widerstand aus Teilen der Bevölkerung, etwa der Umweltgruppe Wiedensahl.
Die dortigen Verantwortlichen verweisen unter anderem auf mögliche Umweltschäden. Bemängelt wird auch die Informationspolitik des Unternehmens sowie des Landkreises. Diese rückten mit den Informationen über die Förderung nicht richtig heraus, lautet einer der im Raum stehenden Vorwürfe. Gefordert wird ein gegenseitiger Austausch, an dem auch Vertreter aus der Bürgerschaft beteiligt sein sollen. Zudem wurde spekuliert, es gebe längst Pläne, die über den Status der für Anfang nächsten Jahres geplanten Probebohrungen hinausgingen. Gespräche, die dem gegenseitigen Austausch sowie dem Ausräumen von Vorurteilen und Ängsten der Bevölkerung dienen sollen, sind für den Januar anberaumt. Das sagt Stefan Decker, Geschäftsführer der LauenhagenGas GmbH: „Diese Unterredungen werden in der dritten Kalenderwoche des kommenden Jahres in Lüdersfeld stattfinden.“ Ein konkreter Ort sowie eine genaue Uhrzeit für die Veranstaltung, zu der alle Interessierten kommen können, steht momentan noch nicht fest. "Wir arbeiten transparent, machen nichts Verbotenes.“ Den Vorwurf, sein Unternehmen informiere nicht über die Planungen, will er keinesfalls so stehen lassen: „Wir sind durch den gesamten Landkreis gereist,
haben uns dort mit Einwohnern und Behörden unterhalten. Wir arbeiten transparent, machen nichts Verbotenes.“

Darüber hinaus seien die gesetzlichen Bestimmungen bei der Erdgasförderung ziemlich rigoros. Decker: „Wir müssen eine ganze Reihe an Genehmigungen einholen, warten derzeit noch auf einige Zulassungen.“ Als überaus ärgerlich empfindet er die Aussage der Bürgerinitiative, dass alle 2000 Meter ein Bohrturm aufgestellt werden müsse: „So etwas ist völliger Blödsinn. Wir werden dort lediglich ein kleines Baugerüst aufbauen, welches nach wenigen Wochen wieder weg sein wird.“ Laut Internetauftritt werden die Arbeiten etwa sechs bis acht Wochen andauern und mit einem 34 Meter hohen Bohrturm vorgenommen. Der Bohrplatz hat eine Größe von rund 3600 Quadratmetern. Außerdem werde auch nicht der Boden, unter welchem bis in die 1960er Jahre hinein Kohle gefördert wurde, durch die Erdgasförderung belastet. Decker: „Die Arbeiten werden jenseits der Stellen wegen etwaiger rechtlicher Streitigkeiten. Die Umweltinitiative hatte die Befürchtung geäußert, mögliche Schäden könnten nicht mehr zugeordnet werden, da unklar sei, ob sie durch den Bergbau oder die Erdgasförderung entstanden seien. Weitere Informationen seien über die Internetpräsenz der Firma aus dem Ruhrgebiet (www.lauenhagengas.de) erhältlich. ano

Grünes Licht für die Gassuche, Artikel vom 19.03.2014


PVG erhält Erlaubnis zur Untersuchung von Geodaten / Fracking-Verzicht zugesichert

Lauenhagen. Auf dem Gebiet Lauenhagens und der angrenzenden Orte könnte in naher Zukunft möglicherweise nach Erdgas gebohrt werden. Das jedenfalls lässt eine sogenannte Aufsuchungserlaubnis erahnen, die das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) am Dienstag erteilt hat. Die Genehmigung ging an die PVG GmbH aus Gelsenkirchen. Die Aufsuchungserlaubnis betrifft eine Fläche von 19,4 Quadratkilometern, ein Gebiet, das sich vom Stadtzentrum Stadthagens im Süden bis etwa Pollhagen, Nienbrügge und Lüdersfeld erstreckt. Mit der Erlaubnis, die bis zum 31. März 2019 gilt, sichert sich PVG das Recht, geologische und geophysikalische Daten sowie eventuell bereits früher gesammelte Bodenproben aufzukaufen und auszuwerten. „Die dürfen noch keine technischen Maßnahmen unternehmen“, betont Björn Völlmar vom LBEG-Geozentrum in Hannover auf Nachfrage unserer Zeitung. Soll heißen: Bohrungen und seismische Untersuchungen sind damit nicht erlaubt. Diese müsste PVG gesondert in Form von Betriebsplänen beantragen. In einem solchen Fall würde das LBEG dann auf Grundlage des Bundesberggesetzes und des Verwaltungsverfahrensgesetzes entscheiden, außerdem wären auch die Betroffenen und Behörden beteiligt
– in Schaumburg unter anderem der Landkreis als Untere Wasserbehörde, denn bei solchen Verfahren können auch Wasserschutzgebiete betroffen sein. Hier ist das jedoch nicht so. Auch das Naturschutz- und das Immissionsschutzrecht kommen bei einem solchen Verfahren zum Tragen. Das LBEG betont, dass das Unternehmen mit der jetzt erteilten Aufsuchungserlaubnis keine Genehmigung für Fracking- Maßnahmen erhält. Für diese wegen der mit ihr verbundenen Risiken umstrittene Methode der Erdgas-Förderung müsste laut LBEG ein „gesondertes
und umfangreiches Betriebsplanverfahren“ beantragt werden. PVG-Geschäftsführer Maximin von Schubert stellte jedoch im Gespräch mit den SN
klar: „Die Kernkompetenz der PVG besteht darin, sich die natürlichen Wegsamkeiten zunutze zu machen, sodass es definitiv kein Fracking geben wird.“ Nach den Angaben auf seiner Internetseite analysiert PVG Lagerstätten von Rohstoffen wie Erdgas. Auf den Einsatz von Fracking-Technologien wird demnach verzichtet. Das Unternehmen sichert zu, die Öffentlichkeit frühzeitig über die weiteren Schritte zu informieren.

VON AXEL WAGNER

Ansprechpartner für Medienanfragen

Stefan Decker

LauenhagenGas GmbH  
Emscherstraße 55 
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